Wandertouren

Eine Auswahl an leichten, mittleren und anspruchsvollen Wanderungen und Bergtouren rund um Königsleiten. Wir empfehlen für alle Touren festes Schuhwerk und Getränke.

Für leichte Wanderungen brauchen Sie meist keinen Proviant, nur etwas Wasser reicht. Die Dauer ist mit Pausen ca. 3-4 h. Auch ungeübte Wanderer können teilnehmen. 

Planetenlehrweg
Als Einsteigertour eignet sich ganz besonders unser Planetenlehrweg, welcher am höchstgelegenen Planetarium Europas, der Sternwarte Königsleiten, beginnt und endet. Dieser Rundweg führt in 2-3 Stunden rund um Königsleiten, durch Wälder und auf Anhöhen mit tollen Ausblicken. Eine Wanderkarte dazu erhalten Sie bei uns an der Rezeption. Mehr>>

Gesundheitswanderung am Krimmler Wasserfall
Wir starten am Parkplatz der Wasser Wunder Welt in Krimml. Nach 15 Minuten erreichen wir schon den tosenden Krimmler Wasserfall. Dort atmen wir tief durch und erfahren Wissenswertes über die positiven Gesundheitseffekte des Wasserfalls. Weiter geht's über den Wasserfallweg bis zum Gasthof Schönangerl, dort kreuzen wir die Krimmler Ache und kommen über den alten Tauernweg wieder nach Krimml zurück. Zum Abschluss können wir unsere Füße in der Kneipp-Anlage erfrischen.

Wanderung am Stausee
Wir starten unsere Wanderung bei der Lerch-Alm. Von dort führt der Weg rund um den Durlaßbodenstausee. Entlang des Nordufers haben wir wunderschöne Ausblicke Richtung Reichenspitze. Nach etwa 1 Stunde gelangen wir zum Gerloser Seestüberl, dort können wir einkehren und die frisch geräucherten Forellen genießen. Wer noch Kondition hat, kann weiter zum Gasthof Finkau wandern und dort einkehren. Zurück kommen wir über eine asphaltierte Straße. Die gesamte Runde hat eine Länge von 11 km.

Kräuterwanderung
In den Bergwiesen rund um Königsleiten sammeln wir bei unserer Kräuterwanderunng frische Pflanzen. Welche Mondzeichen besonders gut passen und welche Unkräuter gut für uns sind, können wir bei dieser Wanderung erfahren. Anschließend können diese auch sogleich zu Salaten, Suppen oder sogar Desserts verarbeiten werden. Im Hollersbacher Kräutergarten lernen wir vom "Wissen der Kräuterhexen", naschen im Beerenlabyrinth oder lernen einige der 500 verschiedenen Bergkräuter kennen.

Tal der Almen
Unweit von Königsleiten befindet sich das Tal der Almen, das Nadernachtal. Dieses ursprüngliche Tal ist touristisch unberührt und ist Heimat für fünf Almen. Wir beginnen unsere Wanderung in Ronach, auf 1.488 m. Auf gemütlichen Wegen begeben wir uns auf eine Rundwanderung. Wir erfahren allerlei Wissenswertes über die Almwirtschaft im Pinzgau, kommen an Kuh- und Schafherden vorbei und werden bei einer der Almhütten einkehren. Dort erwartet uns eine zünftige Almjause und sicher ein netter Plausch mit der Sennerin. Entlang des Nadernachbaches geht es zurück.

Für leichte Wanderungen brauchen Sie meist keinen Proviant, nur etwas Wasser reicht. Die Dauer ist mit Pausen ca. 3-4 h. Auch ungeübte Wanderer können teilnehmen. 

Genusswanderung mit Käseverkostung
Unsere heutige Wanderung führt uns von Königsleiten zur Gerlosplatte und von dort weiter zur Gletscherblickalm. Geübte Wanderer laufen weiter zum Plattenkogel – wer dazu keine Lust mehr hat bleibt auf der Alm und lässt sich die Käserei samt Käsekeller zeigen. Wissenswertes über die Käseherstellung wird anschaulich erklärt. Und wer auf den Geschmack gekommen ist, kann die heimischen Produkte für die "Jausn" oder für zu Hause von der Sennerin erwerben.

Murmeltierwanderung
Heute ist unser Wanderziel die 1.378 m hoch gelegene Schwarzachalm. Wir wandern ab dem Parkplatz bei der Kühlen Rast die wildromantische Schwarzach hoch und folgen dann dem leicht ansteigenden Weg insTal.  Mit etwas Glück treffen wir auf Murmeltiere und können die putzigen Tiere beim Spielen beobachten. Ihr Pfeifen kann man ohnehin nicht überhören. Nach ca. 2 Stunden kehren wir auf der Schwarzachalm ein und genießen dort eine zünftige Brettljause oder Zillertaler Krapfen..

Kleine Gipfeltour Müllachgeier
Wir nehmen den Weg Richtung Müllachgeier. Dieser führt uns zuerst durch urige Wälder mit Zirben bis zur Bruckeck Hochalm. Nach einer Rast steigen wir weiter über Heidelbeerfelder, überqueren Bäche hin bis zur Baumgrenze. Von dort haben wir schon tolle Ausblicke über das Salzachtal. Weiter geht es am Bergrücken entlang Richtung Gipfel. Unser Endziel ist nach ca. 3 h der Müllachgeier, wo wir unsere Mittagspause machen. Zurück nehmen wir die Dorfbahn und schweben dem Tal entgegen. Wer noch Ausdauer hat, kann den Rückweg zu Fuß zurücklegen.

Smaragdwanderung
Die Wanderung beginnt am Eingang des Habachtales, das einzige Tal Europas, in dem man Smaragde findet. Auf dem neuen "Smaragdweg" kann man nicht nur die landschaftliche Schönheit des Tales erleben, sondern erhält auch Informationen über die Geologie des Habachtales. An vielen Erlebnisstation entlang, wandern wir bis zum Gasthof Alpenrose, wo sich eine Mure befindet.  Hier kann man Ausrüstung für das Suchen und Waschen nach Smaragden leihen. Mit Geduld hat jeder die Chance, hier Smaragde zu finden und als Andenken mit nach Hause zu nehmen.

Auf unseren Bergtouren geht es hinauf auf die Bergspitzen. Manchmal bis 3.000 m hoch. Sie brauchen auf jeden Fall einen 40 l Rucksack, Stöcke, warme Sachen und Proviant. Vor allem genug zu trinken. Eine kleine Auswahl: . 

Salzachgeier 2.466 m


Anforderung: anspruchsvolle Bergwanderung
Dauer
: 6-7 Stunden
Höhenunterschied
: 934 m
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Die Tour beginnt beim Parkplatz Salzachtal Der Weg geht zuerst über Forststraße, vorbei an der Salzachütte. Dort kann man dann auf einen schönen Wanderweg wechseln. Bis zum Beginn der Salzachalm kann man auch per Rad anfahren. An der Salzachalm bietet sich dann eine Rast an. Dort steht ein großes Wegkreuz, daneben lädt ein Bank zum Verweilen ein, mit prächtigem Blick auf die Hohen Tauern. Wir gehen weiter und kurz unter dem Salzachjoch zeigt der Wegweiser dann Richtung Salzachgeier.  Erst hier beginnt der wirkliche Anstieg. Wir wandern hier im Quellgebiet der Salzach. Es gibt den sog. "Quellenweg", wo man an verschiedenen Stationen mehr zum Thema Wasser erfährt. An der Hauptquelle machen wir eine weitere Rast und stärken uns mit frischem Quellwasser. Es geht hoch hinauf und trotzdem treffen wir hier oben noch auf Schafe und Kühe. Eine Kuh muht sogar schon vom Gipfel herunter! Der letzte Teil zum Gipfel zehrt an den Kräften. Es ist steil und der Weg ist schmal. Hier muß mann unbedingt schwindelfrei sein. Aber der Blick am Gipfel ist überwältigend schön. Zufrieden genießen wir den Rundumblick. Der Abstieg ist dann gemütlich und wir freuen uns schon auf eine deftige Hüttenjause in der Jausenstation Salzachjoch

Fazit: Eine schöne Bergtour, anstrengend aber sehr lohnend mit bestem Quellwasser vom Ursprung der Salzach.

3 Gipfel Tour


Anforderung: anspruchsvolle Rundwanderung
Dauer
: 6-7 Stunden
Höhenunterschied
: 1.050 m
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Wir starten in Ronach und gehen zunächst einen Forstweg vorbei an einigen Almen. Bei der alten Priel Hochalm machen wir Rast und genießen den Ausblick auf den Stausee und die Hohen Tauern. Dann geht es weiter auf einem angenehmen Wanderweg zu unserem ersten Gipfel, dem Ronachgeier, 2.236 m hoch. Nach einer kleinen Jause mit Blick auf den Großvenediger, geht es weiter zum Baumgartgeier, 2.392 m. Man wandert hier am Grat entlang und blickt links hinunter ins Salzachtal, rechts ins Nadernachtal. Dann hört der markierte Weg auf, man kann aber ohne Schwierigkeit, weiter entlang am Grat gehen. Teilweise erkennt man noch den alten Weg. Am besten man hält sich eher links vom Grat. Es ist nicht gefährlich, Trittsicherheit ist aber von Vorteil. Nach insgesamt etwa 3,5 h erreichen wir unseren letzten Gipfel, den Tristkopf, 2.359 m hoch. Hier machen wir Mittagspause und genießen Ausblicke zum Wilden Kaiser, ins Zillertal oder sogar nach Südtirol. Anschließend Abstieg auf das Nadernachjoch und dann dann zum Salzachjoch. Hier steht eine kleine Kapelle, das Markkirchel, direkt an der Grenze von Salzburg und Tirol. Weiter geht es bergab durchs das Quellgebiet der Salzach, sehr idyllisch. Man trifft meist auf einige Ziegen- und Kuhherden, die hier ihren Almsommer verbringen. Zeitlich genau passend  erreichen wir kurz vor Schluß die Jausenstation Salzachjoch, wo wir ein wunderbares Radler oder auch eine Apfelsaft gespritzt genießen. Was gibt es Schöneres? Wenn man will noch einen hausgemachten Moosbeekuchen (Heidelbeere) von der Wirtin Erika. Mit wunderbarem Blick auf die Reichenspitze und das Almdorf Königsleiten genießen wir die Nachmittagssonne und kehren nach weiteren 40 min bergab zum Ausgangspunkt zurück.
Wenn man noch 1 Stunde zusätzlich schafft, kann man auch direkt von Königsleiten aus gehen.

Fazit: Eine richtige Bergtour mit der Besonderheit dass man 3 Gipfel machen kann. Perfekt zum Einkehren die Jausenstation am Ende der Wanderung. 

Zittauer Hütte - Rosskopf


Anforderung: anspruchsvolle Bergtour
Dauer
: 7-8 Stunden
Höhenunterschied
: 1.400m
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Wir beginnen unsere Tour beim Gasthof Finkau, im Wildgerlostal. Parkgebühr ca. 3.- Gleich zu Beginn ist der Anstieg  recht steil und führt durch ein Waldstück. Jedoch wird die Anstrengung belohnt, das Naturjuwel Leitenkammerklamm, das mit Stegen und Aussichtskanzeln erschlossen ist, erwartet uns. So kann man mitten in einer Klamm stehen und die Kraft des Gerlosbaches hautnah miterleben. Vorbei an der Trisslalm führt uns ein Schotterweg in den Nationalpark Hohe Tauern. Ein beschaulicher Weg, gesäumt mit alten Zirben, riesigen Steinbrocken und urigen Almweiden. Nach ca. 2 Stunden ist man an der Talstation der Materialseilbahn der Zittauer Hütte angelangt. Dort gibt es Bänke und frisches Quellwasser. Hier beginnt der Anstieg zur Zittauer Hütte. Dieser führt über die Seitenmoräne, hin zu einer Felswand. Dort hat der Alpenverein einen wunderbaren Aufstieg durch die Felswand mit Stufen und Seilen errichtet. Dieser ist absolut sicher und dauert nur ganz kurz. Nach etwa einer Stunde ist man an der Zittauer Hütte, auf 2.328 m. Wem schon die "Goaß" eingeht, der verweilt an diesem idyllischen Flecken. Die ganz Harten verschnaufen kurz und steigen weiter auf Richtung Rosskopf. Wir umrunden den unteren und oberen Wildgerlossee. In dieser Höhe ist man über warme Kleidung oft sehr froh. Der Weg ist vorbildlich markiert und nach weiteren 1.5 h ist man am Ziel. Der Gipfel des 2.845 m hohen Rosskopfes! Welch atemberaubendes Panorama. Der Blick Richtung Süden zeigt uns die Pracht der Hohen Tauern. Nach kurzer Rast machen wir uns auf den Weg zurück zur Hütte. Dort erwartet uns ein kühles Getränk und der beste Topfenstrudel der Welt, nämlich mit Heidelbeeren. Auf der Terrasse mit Blick auf See und Gletscher würde man am liebsten für immer sitzen bleiben. Doch auch das Zurückkommen in die Finkau nach etwa 2 h Abstieg ist schön. Dort erwartet die durstigen Wanderer noch eine Erfrischung und man kann den Tag gemütlich ausklingen lassen. 

Fazit: Eine echte Bergtour die man nur mit Bergführer und nach einigen Tagen Eingewöhnung schafft. Sehr abwechslungsreich und lohnenswert.

Wildkarsee


Anforderung: anspruchsvolle Bergtour
Dauer
: 6-7 Stunden
Höhenunterschied
: 900 m
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Vom Parkplatz bei der Plattenalm, 1.697 m, starten wir unsere Tour. Ein Ziehweg führt uns an der Gletscherblickalm vorbei Richtung Wildkar. Bei der Breitscharte, wird der Weg schmaler und interessanter. Rechts hinüber schweift der Blick Richtung Hanger und Stausee. Vor uns das Steinkar mit seinen Gemsen. Entlang des Leitenkammersteiges erreichen wir nach ca. 1.5 h die Wildkaralm, 1.962 m. Dort machen wir eine Rast. Nun beginnt unser Aufstieg. Zuerst über eine wilde Almlandschaft mit ein paar Kühen und Schafen. Dann entlang des Gletscherbaches Richtung See. Hier wird's steiniger und unsere Kondition wird nochmal so richtig auf die Probe gestellt. Kurz vor der Seekarscharte dann die Überraschung. Ein wunderbar klarer Bergsee auf 2.500 m Höhe! Meistens liegt am Ufer bis Juli Schnee. Mutige springen vor der Jause noch ins Wasser - herrlich erfrischend. Nun gibt es 2 Varianten: Entweder man nimmt den gleichen Rückweg oder man geht weiter Richtung Krimml. Allerdings nichts für schwache Knie - man muss 1.400 m runter! Dafür warten zum Abschluss noch die Krimmler Wasserfälle. Zurück gehts dann, nach einer Erfrischung beim Gasthof Schönangerl, per Bus oder Taxi.

Fazit: Eine Tour ohne Gipfel, die trotzdem jedem in Erinnerung bleibt. Der "Herzerlsee" wie der Wildkarsee auch genannt wird, ist einfach zu schön und idyllisch, da braucht man keinen Gipfel.

Kirchspitze

Anforderung: anspruchsvolle Bergtour
Dauer: 5-6 Stunden
Höhenunterschied: 1.000 m
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Unsere Wanderung beginnt in Gerlos. Der erste Teil der Wanderung führt durch den Wald. Ein sehr schöner Weg mit gemäßigtem Anstieg. An der Lackengrubenalm machen wir eine Rast und genießen den Blick ins Schönachtal. Vorbei an der Lackenscharte geht es weiter Richtung Kirchspitze. Der letzte Teil ist felsiges Gelände über den Rücken der Kirchspitze hin zum Gipfel auf 2.314 m. Am Rückweg empfiehlt es sich, unterhalb der Kirchspitze rechts abzuzweigen. Von dort führt der markierte Weg zur Stackerlalm, die zur gemütlichen Einkehr lädt. Über das Schönachtal wandern wir wieder zurück nach Gerlos.

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Großvenediger 3.666 m

Anforderung: sehr anspruchsvolle Hochgebirgstour
Dauer: 2 Tage
Höhenunterschied: 2.800 m
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Sie sind genauso begeistert vom Bergsteigen wie wir? Dann rauf auf den Großvenediger, den höchsten Berg Salzburgs. Wir organisieren für Sie den Bergführer, das Material wie Steigeisen und Seil sowie die Übernachtung auf der Kürsinger Hütte.

1. Tag
Aufstieg vom Hopffeldboden, durch das Obersulzbachtal, hinauf zur Kürsinger Hütte. Abendessen und Übernachtung bei spektakulärem Sonnenuntergang.

2. Tag
Anstieg im Morgenrot zum Beginn des Obersulzbachkees, von dort am Seil über den Gletscher hinauf Richtung Gipfel. Über Gletscherspalten, vorbei am Kleinvenediger, schreiten wir dem Großvenediger entgegen, ein Meer von Gipfeln erwartet uns, mit Ausblicken nach Bayern, in die Steiermark, nach Ost- und Südtirol. Wunderschön!

1 Nacht kostenlos - wir sind Ihr Basislager

Wenn Sie mindestens 5 Tage bei uns im Hotel bleiben, brauchen Sie während der Großvenediger Tour nicht auschecken. Sie können Ihre Sachen im Hotelzimmer lassen, diese Nacht wird nicht berechnet.  Am nächsten Tag kehren Sie in aller Ruhe zurück und erzählen hoffentlich von einem einzigartigem Erlebnis.